
Die Top 5 Ausflüge für Familien in Island
BlogIn Island gibt es so viel zu entdecken, dass man manchmal den sprichwörtlichen Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Welcher Gletscher ist ein absolutes Muss? Wo (und wann?) können Wale und Papageientaucher beobachtet werden? Welche Wasserfälle sollten Sie gesehen haben? Auf all diese Fragen geben wir Ihnen Antworten. Denn wenn Sie mit Erlebe nach Island reisen, erleben Sie die besten Aktivitäten an den schönsten Orten – und das perfekt abgestimmt auf Ihre individuelle Familienreise.
Juliane 💙 von erlebe
1. Reiten auf Islandpferden
Beim Reiten erleben Sie die isländische Landschaft auf ganz besondere Weise – anders als beim Wandern oder Autofahren. Mitten in der Natur, auf dem Rücken der Islandpferde, schlägt das Herz vieler Kinder höher. Ein unvergesslicher Ausflug für die ganze Familie!
Islandpferde beherrschen den sogenannten Tölt – eine Gangart, bei der alle vier Hufe kurzzeitig in der Luft sind. Das macht das Reiten nicht nur besonders angenehm, sondern sorgt auch für eine Extraportion Spaß und Abenteuer.
Reitausflüge gibt es in vielen Regionen Islands: durch die weite Natur bei Sauðárkrókur, entlang schwarzer Sandstrände bei Vík oder in der Geothermalregion bei Hveragerði.



2. Wale beobachten
In Europa gibt es keinen besseren Ort zur Walbeobachtung als Island. Doch wo genau lohnt es sich am meisten – und wann ist die beste Zeit dafür? Der wohl bekannteste Ort zur Walbeobachtung ist Húsavík im Norden. Die kleine Hafenstadt liegt an einem tiefen Fjord, der im Sommer reich an Heringen ist – ein echtes Festmahl für die Meeressäuger. Wale halten sich das ganze Jahr über in den Gewässern um Island auf. Die beste Reisezeit für Walbeobachtungen liegt zwischen April und Oktober, wobei die Sommermonate als Hochsaison gelten. Reisen Sie nicht in den Norden? Kein Problem – auch ab Reykjavík können Sie auf Walbeobachtungstour gehen.
Orcas lassen sich ebenfalls das ganze Jahr über beobachten, am besten jedoch auf der Halbinsel Snæfellsnes zwischen Februar und Oktober. Kurz gesagt: Ganz gleich, wann Sie reisen – Sie haben nahezu immer die Chance, Wale und andere Meeresbewohner in freier Wildbahn zu sehen. Der Sommer ist dabei die beste Zeit.
3. Die Wasserfälle Islands
Island ist ein Land aus Feuer, Wasser und Eis – und die Wasserfälle gehören zu den beeindruckendsten Naturerlebnissen des Landes. Im Golden Circle, etwa eine Stunde von Reykjavík entfernt, stürzt der Gullfoss in mehreren Kaskaden in eine Schlucht. Schon von weitem hören Sie das Tosen des Wassers, und von verschiedenen Aussichtspunkten bietet sich Ihnen immer wieder ein neuer Blick auf den mächtigen Wasserfall.
Weiter südlich, Richtung Vík, finden Sie die Wasserfälle Seljalandsfoss und Kvernufoss. Beide sind besonders, weil Sie hinter dem Wasser entlanggehen können – ein tolles Erlebnis für Kinder und Erwachsene. Der Kvernufoss ist weniger bekannt und daher deutlich ruhiger – eine ideale Alternative, wenn es Ihnen bei Seljalandsfoss zu trubelig ist.
Der Svartifoss in der Nähe von Skaftafell beeindruckt durch seine schwarzen Basaltsäulen, über die das Wasser herabfällt – ein markanter Anblick. Und laut vielen Island-Reisenden ist der Skógafoss der schönste Wasserfall des Landes: Umgeben von grünen Klippen fällt das Wasser hier rund 60 Meter in die Tiefe – ein perfektes Fotomotiv. Nicht zu vergessen: Im Norden Islands liegt der mächtigste Wasserfall Europas – der Dettifoss. Über 100 Meter breit und 45 Meter hoch ist er, und ein Wanderweg führt Sie ganz nah an dieses gewaltige Naturwunder heran.


4. Ab auf den Gletscher
Der Vatnajökull ist der zweitgrößte Gletscher Europas – und größer als alle Gletscher Norwegens und der Alpen zusammen. Ein echtes Highlight! Mit Steigeisen an den Schuhen und einem Eispickel in der Hand erkunden Sie gemeinsam mit einem erfahrenen Guide den Gletscher. Unterwegs sehen Sie tiefe Gletscherspalten, folgen Schmelzwasserläufen und betreten sogar Eishöhlen mit leuchtend blauen Eisformationen.
Am Fuß des Gletschers liegt der berühmte Jökulsárlón-Gletschersee. Hier treiben mächtige Eisschollen auf dem Wasser, bis sie schließlich den schwarzen Sandstrand des Diamond Beach erreichen – ein Anblick, den Sie nicht vergessen werden.
5. Die Papageientaucher beobachten
Die kleinen Vögel mit ihren schwarz-weißen Federn, dem orangefarbenen Schnabel und den großen, ausdrucksstarken Augen sind ein Symbol für Island. Sie bauen ihre Nester in Höhlen auf den Klippen und bleiben an Land, bis die Jungen geschlüpft sind. Im Sommer (Mitte Mai bis Anfang August) ist die Wahrscheinlichkeit besonders hoch, die Tiere zu sehen. Einer der besten Orte für Papageientaucherbeobachtungen ist Borgarfjörður Eystri in den Ostfjorden. Dort brüten sie auf grasbewachsenen Hügeln – ideal für ungestörte Beobachtungen und tolle Fotos.
Wenn Sie nicht bis in den Osten reisen, lohnt sich ein Abstecher zum Kap Dyrhólaey bei Vík. Neben atemberaubenden Ausblicken auf schwarze Lavastrände fliegen hier die Papageientaucher zwischen den Felsen umher. Sind Sie in den entlegeneren Westfjorden unterwegs? Dann empfiehlt sich eine Wanderung entlang der 14 Kilometer langen Klippen von Látrabjarg – auch hier sind Papageientaucher in der Saison reichlich zu sehen.
Ein ganz besonderer Ausflug startet ab Skaftafell: Mit einem Traktoranhänger fahren Sie gemeinsam mit Ihrer Familie in ein abgelegenes Naturschutzgebiet bei Ingólfshöfði. Dort erwarten Sie spannende Wanderungen und vielfältige Vogelbeobachtungen – darunter natürlich auch Papageientaucher. Ein unvergessliches Erlebnis für Groß und Klein.

