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SÜDAFRIKA FAMILIENREISEN
Familie auf einem offenen Jeep in der Savanne bei einer Safari in Südafrika

Beste Reisezeit für eine Safari in Südafrika

Blog

    Wann ist die beste Reisezeit für eine Safari in Südafrika?

     

    Mit dieser essentiellen Frage starteten Stefan und seine Familie ihre Urlaubsplanung.

    Aber: Gibt es überhaupt DIE eine beste Reisezeit für Südafrika? Und wenn ja, wann ist die beste Reisezeit für Kapstadt und den Tafelberg? Wann ist die beste Reisezeit für die Garden Route? Wann ist die beste Reisezeit zur Walbeobachtung. Und last but not least: Wann ist die beste Reisezeit für Safaris in Südafrika?
    Viele Fragen und Stefan gibt ein paar Antworten.

    Stefan💙von erlebe

    Stefan 💙 von erlebe


    Beste Reisezeit für eine Safari: Juni – Oktober

    Allgemein wird gesagt, dass die südafrikanischen Wintermonate, das heißt Juni – Oktober, als beste Reisezeit für eine Safari in Südafrika gelten. Das eher milde und trockene Klima sorgt dafür, dass eine Vielzahl an wilden Tieren an den wenigen vorhandenen Wasserquellen anzutreffen ist. Zudem sind die Nationalparks in der Trockenzeit nur wenig bewachsen, so dass sich die Tiere einfacher beobachten lassen und man auch Tiere, die etwas weiter weg sind, hervorragend sehen kann.

    Wir entschieden uns für den Nordosten Südafrikas, das heißt die Region rund um Johannesburg und den Kruger Nationalpark. Hier gibt es zahlreiche Nationalparks und private Wildreservate, die unvergessliche Safari-Abenteuer versprechen. Wie von erlebe für eine Südafrikareise vorgeschlagen, wählten wir den Pilanesberg Nationalpark, das Entabeni Game Reserve, das Karongwe Private Game Reserve sowie den Hluhluwe-iMfolozi-Park für unsere Safari-Erlebnisse.

    Beste Reisezeit Südafrika Safari
    world
    Südafrika Safari Giraffe

    Die Big Five in Südafrika erleben

    Den Kruger Nationalpark ließen wir bei der Planung unseres Südafrika Familienurlaubs bewusst außen vor, weil er zum Malaria-Risikogebiet zählt. Diese Konstellation von unterschiedlichen Wildschutzgebieten ermöglichte es uns, sowohl mit dem eigenen Mietwagen durch Nationalparks zu fahren, als auch auf geführten Jeep Safaris die weitläufigen Reservate zu erkunden. Auch wenn wir bei den sogenannten Selbstfahrersafaris wesentlich flexibler und individueller unterwegs waren, so fehlte uns im Vergleich doch das geschulte Auge der Ranger sowie die erhöhten Sitzmöglichkeiten eines Safari-Fahrzeugs. Da diese Fahrzeuge in der Regel maximal 9 Sitzplätze haben, erlebten wir unsere Pirschfahrten auch hier recht exklusiv. Ein weiterer Vorteil bestand darin, dass die Ranger untereinander in Verbindung standen. So profitierten wir auch von Tierentdeckungen anderer Fahrzeuge.

    Viele Tiere in verschiedenen Nationalparks

    Jedes Reservat bietet in der Regel 2 Game Drives pro Tag an: Morgens vor Sonnenaufgang und nachmittags zum Sonnenuntergang. Morgens starteten wir in aller Frühe gegen 5 oder 6 Uhr und erkundeten 2-3 Stunden lang die weite Savannen- und Buschlandschaften der Parks, immer auf der Suche nach den Big Five: Elefant, Löwe, Nashorn, Büffel und Leopard. Anders als viele meinen, bezieht sich die Bezeichnung übrigens nicht auf die Körpergröße, sondern – als Relikt aus dem Vokabular der Großwildjäger – auf die Schwierigkeit und die Gefahren bei der Jagd auf diese Tiere. Nachmittags brachen wir dann zu einer weiteren 2-3-stündigen Safari-Tour auf, die einen Sundowner mitten in der Wildnis inkludierte, bevor wir schließlich nach Einbruch der Dunkelheit in unsere jeweilige Unterkunft zurück kehrten. Auf unseren insgesamt 12 Safaris begegneten wir Giraffen, Zebras, Geparden, Hippos, Warzenschweinen und verschiedensten Antilopen-Arten wie Gnus, Impalas oder Kudus.

    Nashorn vor dem Safariauto
    Safari in Südafrika - Elefanten Baby

    Die beste Reisezeit für Safaris in Südafrika

    Bei den Big Five hat es trotz der Vielzahl an Parks und Pirschfahrten „nur“ für Elefanten, Nashörner, Löwen und Büffel gereicht. Die Leoparden machten ihrem Ruf als scheue Einzelgänger alle Ehre. Aber jede einzelne Begegnung mit einem der Big Five war einmalig und unvergesslich! Kann man sich bei so vielen Pirschfahrten und so vielen Tieren noch an die Highlights erinnern? Oh ja! Da war das kleine Elefantenbaby, maximal 2 Wochen alt, das gerade mit tapsigen Schritten an der Seite seiner Mutter die Straße vor uns überquerte. Dann gab es die wahrhaft besondere Situation, dass ein Löwenrudel in der Nacht zuvor ein Nashorn überwältigt und gerissen hatte. Einerseits traurig, andererseits spektakulär, wie die Löwen – in sicherer Entfernung – ihre Beute zerlegten. Besonderes Glück hatten wir auch, als wir in der spärlich bewachsenen Savannenlandschaft ein – eigentlich nachtaktives – Erdferkel entdeckten. Selbst unser Ranger war kurzzeitig perplex. All diese Erlebnisse bestätigten uns darin, in der Tat die beste Reisezeit für Safaris in Südafrika mit Kindern gewählt zu haben.

    Kalte Nächte und die richtige Kleidung

    Allerdings hatten wir die Hinweise auf „kalte Nächte“ und „frische Tagesrandzeiten“ nicht ganz so ernst genommen, wie wir es hätten tun sollen. Tagsüber sollten es 24 – 28 Grad werden. Wie kalt kann die Nacht da schon werden? Dementsprechend hatten wir uns beim Packen mit Übergangsjacken und dünnen Rundschals begnügt. Aber „kalte Nächte“ in einem Safarizelt bedeuteten tatsächlich, dass wir unseren Atem nachts im – immerhin beheizten – Bett sehen konnten. Dank einer von erlebe Südafrika ideal an diese Jahreszeit zusammengestellten Auswahl an Unterkünften beschränkte sich diese Erfahrung allerdings auf 1 Camp während unserer Südafrika Familienreise. Es bedeutete aber ebenfalls, dass wir uns während der Safaris im offenen Jeep Mütze, Schal und Handschuhe herbei sehnten. Auch eine Winterjacke wäre definitiv empfehlenswert gewesen.

    Löwe bei der Südafrika Safari
    Büffel bei einer Südafrika Safari

    Fazit der Südafrika Familienreise

    Um die, unserer Meinung nach, beste Reisezeit für Südafrika Safaris uneingeschränkt genießen zu können, sollte man – basierend auf der doch etwas umfangreicheren Packliste – bei der Wahl des Mietwagens eine entsprechend größere Kategorie in Betracht ziehen, um das ganze Gepäck ordentlich verstauen zu können.

    Wer sich jetzt fragt, ob es das wirklich alles wert ist – all das zusätzliche Gepäck, der ständige Zwiebellook, der kalte Fahrtwind speziell vor Sonnenauf- und nach Sonnenuntergang – dem kann ich im Namen aller Familienmitglieder versichern: „Ja, es lohnt sich!“. Wir waren nicht optimal auf die Wetterverhältnisse im Juni & Juli vorbereitet, und hatten trotzdem einen fantastischen Urlaub mit unvergesslichen Tierbegegnungen. Die landschaftlichen und klimatischen Gegebenheiten waren zu dieser Jahreszeit einfach perfekt für Safaris. Wir würden es jederzeit wieder so machen. Nur dieses Mal hätten wir zusätzliche Winterklamotten dabei.

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